Die Jät Schweizermeister vom Eichhof

An der ersten Schweizermeisterschaft im Jäten holten Valentin Bonoiu und das Team Brunner Eichhof aus Spins BE den Titel im Einzel- und Gruppenwettbewerb. Sie gewinnen die die «goldene Hacke» von Bio Suisse. Die Meisterschaft macht auf die ökologische Unkrautregulierung aufmerksam, die ohne Herbizide auskommt.

banner_jt-sm_200x200px    Team Brunner Eichhof, die Jät Schweizermeister    Valentin Bonoiu, der Jät Schweizermeister   Die Jät Schweizermeisterschaft

Flinke Hände waren nötig an der ersten Schweizer Jätmeisterschaft. Rund 50 Jäter kämpften am Samstag auf dem Hof Wiesengrund in Oberglatt ZH in den Kategorien «Einzel» und «Gruppen» um die die «goldene Hacke» von Bio Suisse. Im Einzelwettkampf sicherte sich Valentin Bonoiu aus Spins BE den begehrten Wanderpokal knapp vor der zweitplatzierten Jeanette Tischler aus Oberglatt ZH und dem drittrangierten Dumitru «Mitel» Badea aus Spins BE.

Bei den Gruppen war die Entscheidung etwas deutlicher. Mit grossem Vorsprung verwies das Team Brunner Eichhof aus Spins BE das Team Pedro aus Zürich und das Kinder-Team vom Hof Wiesengrund, unterstützt durch den Hof-Chef Dani Maag, auf die Ränge zwei und drei.

Damit stehen beide Wanderpokale auf dem Biobetrieb Bunner Eichhof in Spins BE. Ausser Konkurrenz lieferten sich im Promijäten der ehemalige Bio Suisse Geschäftsführer und heutige Geschäftsführer des Bioweltverbands IFOAM, Markus Arbenz, und Bio Suisse Präsident Urs Brändli ein spannendes Duell, welches Urs Brändli knapp für sich entschieden konnte. Publikumsliebling beim Promijäten war Globi, der bekanntlich in seinem jüngsten Buch Biobauer wird und in Oberglatt von den zahlreich anwesenden Kindern angefeuert wurde.

Hintergrund der Jät-Meisterschaft ist der Verzicht des Biolandbaus auf Herbizide zur Unkrautvernichtung. Stattdessen regulieren Biobauern das Unkraut durch maschinelle Unkrautregulierung sowie Handarbeit und weitere ackerbauliche Massnahmen und auf das gewünschte Niveau.